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Montag, 23. September 2019

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NABU Ranstadt baut 159 neue Vogelhäuser

Das Bauen und Anbringen von Nistkästen gehört zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit der Ranstädter Naturschützer. Künstliche Nisthilfen sind gerade da sinnvoll, wo alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind oder an Gebäuden geeignete Brutnischen fehlen...


Gebaut wurden die Nistkästen mit der Unterstützung von Karl Wolf in dessen Schreierwerkstatt. „Ohne den Einsatz von Karl Wolf, die von Wolfgang Schneider, Klaus Heck und Gernot Adamle unterstützt wurden, wäre der Nistkästenbau nur schwer möglich“, lobt der 1. Vorsitzende Kurt Gebert das Engagement.

Gerade im Winter sind Nistkästen und Nisthilfen auch sehr wichtig. Meisen, Kleiber, Eichhörnchen oder auch Schmetterlinge schätzten sie als eine warme Schlafstube. Da Vögel mit 39 bis 42 Grad ständig eine höhere Körpertemperatur als Säugetiere aufrechterhalten müssen, verbrennen sie in der kalten Jahreszeit viel Körperfett. Sperlinge bauen deshalb regelrechte Winternester, in die sie sich bei Frost einkuscheln. Von Zaunkönigen weiß man, dass sie sich im Winter gegenseitig in Nistkästen wärmen. „Die Nistkästen werden in etwa in zwei bis drei Meter Höhe aufgehängt mit eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten“ erläutert Kurt Gebert. Die NABU Ranstadt betreut zurzeit etwa 340 Nistkästen in und um Ranstadt. Nistkästen sollten nach der Brutsaison gereinigt werden, denn in alten Nestern hausen öfters Flöhe, Milben oder Lausfliegen. Diese Pflegearbeiten werden im Spätsommer oder dann erst wieder ab Februar vorgenommen, um Tiere, wie zum Beispiel den Siebenschläfer nicht zu stören.

NABU_Ranstadt_Nistkaesten






(BILD: Karl Wolf , Wolfgang Schneider, Kurt Gebert, Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel und Detlef König)





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